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Exkursion Achensee-Kraftwerk 4. Klassen

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Wir fuhren mit dem Zug zum Achensee-Kraftwerk nach Jenbach. Das Wasserkraftwerk ist 1923-1927 entstanden und wird für den Spitzenstrom genützt.

TIWAG-Mitarbeiter zeigten uns die Werkstatt, in der jegliche Teile verschiedener Wasserkraftwerke hergestellt oder repariert werden. Wir erfuhren, welche Berufe in einem Kraftwerk gebraucht werden. Danach wurde uns anhand eines kurzen Filmes erklärt, wie so ein Wasserkraftwerk funktioniert und welche Vorteile es gegenüber anderen Kraftwerken hat. Beispielsweise können allein Wasserspeicherkraftwerke Energie speichern. Nach dieser Einweisung wurden uns die Turbinen (linke grüne Seite) und die Generatoren (rechte rote Seite) in Originalgröße präsentiert. In der Maschinenhalle mussten wir Ohrenschützer tragen, da es sehr laut war.

Es gibt insgesamt 8 Maschinensätze, wobei 3 (von der ÖBB) nicht mehr in Betrieb sind. Die Turbine macht pro Minute 500 Drehungen. Die Generatoren erzeugen im Jahr ungefähr 200 Gigawattstunden elektrische Energie. Der Energieverbrauch von Innsbruck übers Jahr könnte vom Achensee-Kraftwerk erzeugt werden.

Zur Krafthausanlage gehören das Einlaufbauwerk am Achensee, der horizontale Druckstollen durch den Berg bis ins Inntal und der 45° Kraftabstieg bis zum Kraftwerk Jenbach. Von dort führt die Verteilrohrleitung heraus. Über 5 abzweigende Leitungen werden die 5 Turbinen versorgt. Vor jeder Turbine befindet sich ein Notschlossabsperrorgan in Form eines Kugelschiebers. Die Turbinen sind Pelton-Turbinen, die mit dem Generator gekoppelt sind, welche den Drehstrom erzeugen. Dieser Strom wird von einem Transformator in eine höhere Spannung umgewandelt und in die Freiluftschaltanlage eingespeist. Von dort wird der Strom in das öffentliche Stromnetz verteilt.

Nach diesem interessanten Ausflug ging es dann am frühen Abend wieder zurück nach Innsbruck.

(Georg, Frederik, Lukas, Antonio, Elias und David 4D)

 

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