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Attraktives Wohnmodell im „Haus im Leben“ auf Ursulinen-Grund

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Am Dienstag, 13. Juni 2017 war die feierliche Übergabe der Wohnhausanlage „Haus im Leben“ neben der Kirche zum Guten Hirten in der Höttinger Au. Zum ersten Mal wurde dieses zukunftsorientierte Projekt in Innsbruck realisiert: ein Generationen übergreifendes und betreutes Wohnen, mit Vernetzungen und Durchmischungen, wie in einem kleinen Dorf. In jedem Stockwerk sollen alle Generationen vorhanden sein. 

Neben den 53 Wohneinheiten sind im Parterre 10 Lokale und Büros vorgesehen, u.a. für eine Hebammen- und Arztpraxis, eine Kinderkrippe, Physiotherapie, ein Cafe und das Wohnbegleitungsbüro.

Gegründet wurde das „Haus im Leben“ von Anton Stabentheiner. Das Baurecht erhielt die ausführende BWSG-Gruppe (Geschäftsführer Wilhelm Haberzettl) vom Konvent der Innsbrucker Ursulinen. Mit der Planung war Architekt DI Manfred Gsottbauer beauftragt. Baubeginn war im Herbst 2015. Gefördert wurde das Projekt vom Land Tirol (Wohnbauförderung) und von der Stadt Innsbruck.

Sr. Hildegard Wolf, Oberin des Ursulinen-Konvents, betonte in ihrem Grußwort, wie wichtig es ihr sei, dass auf Ursulinen-Grund nun etwas Neues entstanden ist. Sie freut sich über die moderne und zukunftsweisende Form des Zusammenlebens von Jung und Alt im „Haus im Leben“, wie es den Bedürfnissen der Zeit entspricht. Sie wies bei dieser Gelegenheit darauf hin, dass die nebenan liegende „Heilig-Jahr-Siedlung“ auf Initiative von Bischof Paulus Rusch im Jahre 1950 auch auf Ursulinengrund gebaut wurde. Damals konnte man mithelfen, die große Wohnungsnot nach dem Krieg zu lindern.

Neben dem Ursulinengymnasium und der Ursulinen-Bücherei ist dies ein weiterer sozialer Beitrag des Ordens zur positiven Entwicklung des Stadtteiles Höttinger Au.

Auf dem weiter westlich gelegenen Grundstück soll in absehbarer Zeit das nächste „Haus im Leben“ errichtet werden. (Peter Paul Steinringer)

 

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Oberin Sr. Dr. Hildegard Wolf inmitten wichtiger Männer bei der Eröffnung, von links: StR Andreas Wanker, Anton Stabentheiner, LR Mag. Johannes Tratter, Wilhelm Haberzettl (BWSG), StR Dr. Georg Fritz, Arch. DI Manfred Gsottbauer
 Der nördliche Teil des Hauses mit einem Abschnitt des Innenhofes

 

 

Stimmige Angelafeier

 

Die Angelafeier 2017 fand am Festtag der hl. Angela, am 27. Jänner, statt.

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Mit dem Konvent der Innsbrucker Ursulinen sang in der Klosterkapelle eine große Schar die Vesper. Dabei wurde ein Bild der hl. Angela präsentiert. Es befand sich früher am rechten Seitenaltar der ehemaligen Klosterkirche am Innrain. Der österreichische Maler und Architekt Albrecht Steiner von Felsburg hatte es um das Jahr 1880 geschaffen.

Anschließend wechselten alle in das Refektorium zum gemütlichen Beisammensein, zu Speis und Trank und zu vielen Gesprächen.

Oberin Sr. Dr. Hildegard Wolf begrüßte als Vertretung des Schulerhalters „Vereinigung von Ordensschulen Österreichs“ Sr. Cäcilia Kotzenmacher (stv. Vorstandsvorsitzende), Mag. Maria Habersack (Geschäftsführerin) und Mag. Josef Prikoszovits (Schulpastoral), Herrn Direktor Mag. Georg Klammer, seine Frau Ursula und Lehrerinnen und Lehrer des Ursulinengymnasiums sowie weitere Angestellte des Hauses. Ehemalige Lehrpersonen bekundeten an diesem Abend ihre Verbundenheit mit Kloster und Schule, darunter der frühere Direktor Mag. Peter Paul Steinringer.

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Von links: Sr. Cäcilia  Kotzenmacher, Sr. Dr. Margareta An der Lan OSU, Sr. Dr. HildegardWolf OSU, Mag. Maria Habersack, Dir. Mag. Georg Klammer und Mag. Josef Prikoszovits

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres „325 Jahre Ursulinen in Innsbruck“ wurden den Anwesenden ein kurzer Film und eine Serie von Fotos präsentiert.

 

 

 

Ausstellung „Die Ursulinenkrippe in Imst“ in der Klosterbibliothek

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Zum Abschluss des Jubiläumsjahres „325 Jahre Ursulinen in Innsbruck“ und als Einstieg in die Adventzeit fand am 1. Dezember 2016 in der Klosterbibliothek die Eröffnung einer Ausstellung von drei Figurengruppen der „Imster Ursulinenkrippe“ statt.

Es war dies eine sehr gute besuchte Veranstaltung aus der ELSA-Reihe: Eltern, Lehrpersonen und Schüler/innen organisieren füreinander Referate, Führungen etc.  

Die Obfrau des Elternvereins und Ursulinen-Absolventin Mag. Martina Fuchsig erklärte die historischen Grundlagen und die wichtigsten Elemente der künstlerischen Gestaltung dieser in Tirol sehr bekannten und bewunderten Krippe.  

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Die „Imster Ursulinenkrippe“ gehört zum Typus der „gekleideten Krippe“. Die 239 Figuren sind nach 1790 im barocken Stil entstanden. Sie wurden auf einem Bauernhof in Ranggen gefunden und kamen 1909 nach Imst, wo sie der Museumsverein „Museum im Ballhaus“ aufwändig restaurierte.

Mit viel Geduld und großem Können fertigten die Innsbrucker Ursulinen seinerzeit sowohl die Figuren als auch die schönen Gewänder an, sie bestickten diese mit Perlen und Borten. Die Wachsköpfe sind zum Teil noch original erhalten, ebenso die Holzelemente. Manches musste allerdings auch erneuert werden.

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An diesem Abend hatten die Besucher/innen zudem noch die Möglichkeit, im Kloster zwei weitere Krippen von Hans Lechner aus den 1920-er Jahren anzuschauen.

  

 


 

 

325 Jahre Ursulinen in Innsbruck - Großer Festgottesdienst

 

Am 7. Juli 2016 fand in der Ursulinenschule am Fürstenweg der festliche Jubiläumsgottesdienst zum Schulschluss statt. Die große Turnhalle der Schule war an diesem Vormittag voll. Oberin Sr. Dr. Hildegard Wolf und Direktor Mag. Georg Klammer begrüßten die weiteren Mitglieder des Ursulinen-Konvents, Vertreter des Schulerhalters „Vereinigung von Ordensschulen Österreichs“, die  Schülerinnen und Schüler, die zahlreichen Absolventinnen, aktive und pensionierte Lehrpersonen, Eltern und die vielen Ehrengäste. Unter ihnen waren hochrangige Vertreter/innen der Diözese Innsbruck und von Tiroler Ordensgemeinschaften, des Landes Tirol, des Landessschulrates für Tirol, der Stadt Innsbruck, aktive und ehemalige Elternvertreter/innen sowie Abordnungen anderer Schulen.

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Von links: Schulerhalter Rudolf Luftensteiner, Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck Mag. Christine Oppitz-Plörer, Oberin HR Sr. Dr. Hildegard Wolf, Erzbischof Dr. Alois Kothgasser, Landesrätin Dr. Beate Palfrader, Landesschulinspektorin HR Mag. Adolfine Gschliesser, Direktor Mag. Georg Klammer. (Foto: Steinringer)

 

Der em. Erzbischof von Salzburg, Dr. Alois Kothgasser SDB, zelebrierte gemeinsam mit dem Ordensvikar Prälat Dr. Hermann Steidl und Univ. Prof. DDr. Karl Heinz Neufeld SJ den Gottesdienst. Besonders gelobt wurde die musikalische Gestaltung und das Mittun der Schüler/innen.

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Zelebranten von links: P. DDr. Neufeld, Erzbischof Dr. Kothgasser, Ordensvikar  Dr. Steidl (Foto: Baumgartner)

 

Nach den Grußworten der prominenten Gäste erschallte der bereits traditionelle Ruf: „Alles Würschtl!“

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 Begeisterte Jugend beim Schlussgesang (Foto: Baumgartner)

 

Mag. Peter Paul Steinringer

 

  


 

 

festakt1FESTAKT ZUM JUBILÄUM

Für den 2. Juni 2016, 18.30 Uhr, luden der Konvent der Ursulinen und die Direktion des Ursulinengymnasiums zum Jubiläums-Festakt „325 Jahre Ursulinen in Innsbruck“ in die Schule ein.

Oberin Sr. Dr. Hildegard Wolf und Direktor Mag. Georg Klammer konnten ein großes Publikum begrüßen: Vertreter/innen der Diözese Innsbruck, der Tiroler Ordensgemeinschaften, der Schulverwaltung, anderer Schulen sowie eine große Anzahl an Schüler/innen, Lehrer/innen, Eltern sowie ehemalige Schülerinnen und Lehrer/innen und Mitglieder des Ursulinen-Konvents.

Unser Schulseelsorger Msgr. Prof. Bernhard Hippler hielt ein viel beachtetes Referat zum Thema:

„Kann man Glaube lehren?“ Lehren heißt zeigen, was man liebt. Nur der authentisch Lebende kann den Glauben weitergeben, so lauteten die Kernbotschaften.

Im Anschluss daran fand das Finale des Jubiläumsquiz 2016 mit der Prämierung statt. Sr.

Dr. Margareta An der Lan  befragte als Quizmasterin die drei Finalistinnen über die Hl. Angela und die Geschichte der Ursulinen in Innsbruck. Julia Nocker siegte vor Viktoria Fink und Katharina Triendl. Die schönen Preise stifteten der Freundeskreis Ursulinen, der Schulerhalter: Vereinigung von Ordensschulen Österreichs (VOSÖ) sowie der Elternverein der Schule.

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Der ehemalige Direktor Mag. Peter Paul Steinringer präsentierte die Ausstellung zum Jubiläum, die in einer sehr erfolgreichen Zusammenarbeit mit Sr. Hildegard entstanden war und bei den Festteilnehmern auf großes Interesse stieß.

Zum Schluss überbrachte Rudi Luftensteiner von der VOSÖ die Grüße des Schulerhalters. Anschließend wurde zum schönen Buffet gerufen. Die Veranstaltung wurde von sehr stimmiger Musik umrahmt.

 


 

  Wir gedenken unserer verstorbenen Mitschwestern:

Sr. Bernarda Habenschuss († 19.5.2013) Sr. Felicitas Zimmermann († 4.2.2013)
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Beim Sonntagsgottesdienst, 30. 6. 2013 erneuerten  wir im Konvent unsere Gelübde, da zwei unserer Mitschwestern das goldene Profess-Jubiläum begingen:

 

sr notburgaSr. Notburga Lehner, geboren 1939 in Gallneukirchen OÖ, legte 1963 im Innsbrucker Ursulinenkonvent ihre ewigen Gelübde ab. Über viele Jahre betreute sie das Ferienhaus der Ursulinen am Sticklberg; mit großem Einsatz sorgte sie für Haus, Küche und Garten, um den Mitschwestern und Gästen einen erholsamen Aufenthalt zu ermöglichen. Sr. Notburga ist unermüdlich in der Wäscherei für Kloster und Schule tätig.

 

 

 

 

sr hildegardSr. Hildegard Wolf, geboren 1937 in Innsbruck, legte 1963 im Innsbrucker Ursulinenkonvent ihre ewigen Gelübde ab. Von 1962 an wirkte sie als Lehrerin für Mathematik und Psychologie, von 1975  bis 2002 als Direktorin am Wirtschaftskundlichen RG der Ursulinen. Seit 1987 ist sie Oberin des Konvents. Zudem warSr. Hildegard über Jahre Mitglied des Bischöflichen Konsistoriums und  ist seit 2003 im Vorstand der Regionalkonferenz der Frauenorden der Diözese aktiv.

 

 

 

 

 


 

Wir freuen uns über Gäste bei Gottesdiensten und Veranstaltungen im Kloster:

 

Gottesdiensttermine

An Sonn- und Feiertagen: 8.15 Uhr Eucharistiefeier mit eingebauter Laudes
An Wochentagen:  Abendmesse am Dienstag 18.00 Uhr, Mittwoch 18.00 Uhr, Donnerstag 17.45 Uhr

Es kann manchmal kurzfristig zu Änderungen kommen. Bitte vergewissern Sie sich durch einen Anruf bei der Pforte, ob es bei dem Termin bleibt: Tel.: 0512/272867 zwischen 8.30 und 12.00 Uhr!

 

Veranstaltungen im Kloster

Anlässlich der Veranstaltungsreihe "Kommt und seht - Begegnungen im Kloster" öffneten wir dafür gerne unsere Klosterpforte: Siehe Bildergalerie...

 

Am 25. NOVEMBER, dem Fest der hl. Katharina, feiern wir Ursulinen unseren Gründungstag:

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La Compagnia di S. Orsola è fondata da

Angela Merici

              il 25 novembre 1535 a Brescia

….. bei einer unserer Bresciafahrten haben wir

das Gründungsbild am Grab der

hl. Angela in der Kirche S.Afra „nachgestellt“!