Besuch von Frau Dr. Föderl-Schmid am 08.01.2026
Am Donnerstag, dem 08.01 war Frau Dr. Alexandra Föderl-Schmid bei uns in der 7B zu Besuch. Nach einer kurzen Vorstellung erzählte sie uns von den Faktoren, die ihre frühe Entschlossenheit bezüglich ihres Traumjobs als Journalistin geprägt haben.
Sie berichtete von ihrer Ausbildung und dem Weg zu ihrer ersten Anstellung beim Standard. Kein reiner Glücksfall, das steht außer Frage! Schon als Jugendliche hat sie Engagement bei der örtlichen Zeitung bewiesen und damit dafür gesorgt, in Erinnerung zu bleiben. Fasziniert hat mich ihr Mut, als junge Frau nach Afghanistan zu gehen trotz der möglichen Gefahren, die sie dort erwartet haben.
Mit 35 Jahren übernahm sie nach anfänglichen Zweifeln die Stelle als Chefredakteurin. Damit war sie für längere Zeit österreichweit die einzige Frau mit diesem Posten. Meiner Meinung nach macht sie das zu einem Vorbild für Frauen jeden Alters, die hinterfragen, ob sie einen ähnlichen Schritt wagen sollen, vor allem in Männerdomänen.
Zehn Jahre später beschloss sie, die Geschehnisse in der Welt wieder aus erster Hand erleben zu wollen. Die Möglichkeit dazu bot sich ihr bei der Süddeutschen Zeitung, für die sie folglich als Korrespondentin drei Jahre im Nahen Osten arbeitete. Durch diese Erfahrung hat Föderl-Schmid auch heute noch einen besonderen Bezug zu dem heutigen Kriegsgebiet. Neben ihren wenig alltäglichen Erzählungen von beispielsweise Schießereien bei Demonstrationen, gab sie uns auch einen Einblick in den Alltag im Newsroom. Derartige Abenteuer sind schließlich nichts für schwache Nerven!
Trotz der Zeitintensität und potenziellen psychischen Belastung des Jobs sieht man der Journalistin an, wie sehr sie für ihre Arbeit brennt. Wer so über seinen Job sprechen kann, hat etwas richtig gemacht. Ich finde, das sollte jeder und jede von uns für die spätere Berufswahl in Erinnerung behalten.
Alma und Sophie, 7b
