Virtual Reality in der Wissenschaft
Am 02.01.2026 nahmen drei Schulgruppen im Fach Technik und Design des WRG Ursulinen Innsbruck an der Virtual-/Extended-Reality-Erfahrung „Vogel aus dem Eis“ teil. Im Zentrum stand eine interaktive Expedition, die eine außergewöhnliche Entdeckung wissenschaftlich fundiert und digital nachvollziehbar macht: Am Gurgler Ferner wurde die Mumie eines Purpurreihers (Ardea purpurea) entdeckt, der über mehrere Jahrhunderte im Gletschereis konserviert war.
Das Projekt wurde vom Land Tirol gefördert und in enger Zusammenarbeit der Medizinischen Universität Innsbruck (MUI) und der Universität Innsbruck (LFU) – gemeinsam mit dem Technologiepartner MEDIASQUAD – umgesetzt. Der wissenschaftliche Projektleiter Assistenzprofessor Priv.-Doz. MMag. Dr. rer. nat. Johannes Dominikus Pallua, MSc PhD (Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie sowie Institut für Analytische Chemie und Radiochemie) vermittelte gemeinsam mit seinem Team Einblicke in ein aktuelles Tätigkeitsfeld: den Einsatz von Virtual Reality zur Sichtbarmachung und Vermittlung von Forschung.
Mithilfe einer VR-Brille konnten die Schüler:innen den Fundort virtuell betreten und Schritt für Schritt nachvollziehen, wie moderne Forschung arbeitet – von bildgebenden Verfahren bis hin zu histologischen Untersuchungen. Das Erlebnis zeigt, wie digitale Technologien wissenschaftliche Inhalte anschaulich, interaktiv und zielgruppengerecht vermitteln können.
VR / Begleitung (Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie):
- Dr. med. univ. Lukas Kampik
- Johannes Dominikus Pallua
- Miranda Klosterhuber
(Organisation: Mag. Alexandra Wiedring)
